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Handelssanktionen

Trading Lexikon

Definition

Handelssanktionen sind wirtschaftliche Strafmaßnahmen, die Staaten oder internationale Organisationen gegen andere Länder, Unternehmen oder Personen verhängen. Sie reichen von Importverboten und Exportbeschränkungen über das Einfrieren von Auslandsaktiva bis zum Ausschluss aus dem SWIFT-Zahlungssystem. Ziel ist politische oder wirtschaftliche Druckausübung.

Welche Arten von Handelssanktionen gibt es?

Umfassende Sanktionen (Comprehensive Sanctions) betreffen alle wirtschaftlichen Beziehungen zu einem Land (z. B. Iran, Nordkorea). Sektorale Sanktionen zielen auf spezifische Branchen wie Energie, Rüstung oder Finanzsektor ab (z. B. Russland-Sanktionen 2022). Listenbasierte Sanktionen richten sich gegen einzelne Personen oder Unternehmen (SDN-Liste der USA).

Bedeutung im Trading

Sanktionsankündigungen lösen unmittelbare und oft starke Marktreaktionen aus: Währungen der betroffenen Länder werten ab, Rohstoffpreise (besonders Energie und Metalle) steigen bei Russland/Iran-Sanktionen, und Unternehmen mit Sanktionsexposure erleiden Kursverluste. Trader müssen Sanktionsrisiken im Risikomanagement berücksichtigen.

Verwandte Begriffe: Geopolitische Risiken, Handelshemmnisse, G20-Gipfel, Goldpreis

Begriffe verstehen ist erst der Anfang

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