Position Sizing (Positionsgröße)
Trading Lexikon
Position Sizing (Positionsgröße) bezeichnet die Methode, mit der ein Trader bestimmt, wie viele Kontrakte, Aktien oder Lots er in einem einzelnen Trade handelt. Es ist ein zentrales Element des Risikomanagements und entscheidet maßgeblich über den langfristigen Handelserfolg.
Wie funktioniert Position Sizing?
Die Grundlage bildet das maximale Risiko pro Trade in Prozent des Gesamtkapitals – typischerweise 1–2 %. Daraus ergibt sich der maximale Verlust in Geldeinheiten: Kapital × Risiko-Prozent / 100. Anschließend wird die Positionsgröße so gewählt, dass der Stop-Loss-Abstand multipliziert mit der Kontraktzahl genau diesem Betrag entspricht. Das Sizing muss dynamisch an die Marktvolatilität (z. B. ATR) angepasst werden.
Bedeutung im Trading
Korrekt angewendetes Position Sizing schützt das Konto vor ruinösen Einzelverlusten und ermöglicht langfristiges Überleben im Markt. Trader mit kleinerer, qualitätsorientierter Positionsgröße und weniger Trades erzielen häufig identische oder bessere Ergebnisse als solche, die zu groß handeln – Qualität schlägt Quantität.
Verwandte Begriffe: Risk Management, Risk-Reward Ratio, Drawdown, Kelly-Kriterium
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
Lerne bei Traivend, wie du Trading-Konzepte in der Praxis anwendest – mit Struktur, Logik und echtem Marktverständnis.