A

Angebots-und Nachfragezone

Trading Lexikon

Definition

Angebots- und Nachfragezonen (Supply & Demand Zones) sind Preisniveaus, an denen historisch starkes institutionelles Kauf- (Demand-Zone) oder Verkaufsinteresse (Supply-Zone) vorhanden war. Diese Zonen entstehen, wo große Marktteilnehmer bedeutende Orders platziert haben, und dienen als potenzielle Umkehr- oder Reaktionspunkte im Chart.

Wie funktionieren Angebots- und Nachfragezonen?

Eine Demand-Zone entsteht, wenn der Preis von einem bestimmten Level aus stark nach oben ausbricht – ein Zeichen, dass dort massive Kauforders lagen. Eine Supply-Zone bildet sich, wenn der Preis von einem Level aus aggressiv fällt. Kehrt der Preis zu diesen Zonen zurück, reagiert er oft erneut, weil noch unausgeführte Orders aus dem ursprünglichen Ereignis vorhanden sein können.

Bedeutung im Trading

Supply & Demand Zonen sind eines der wichtigsten Konzepte im Orderflow- und Price-Action-Trading. Sie bieten hochpräzise Einstiegspunkte mit günstigen Risk-Reward-Verhältnissen. Die Qualität einer Zone hängt von der Stärke der ursprünglichen Reaktion, dem Volumen und der Anzahl der bisherigen Tests ab – je mehr Tests, desto schwächer wird die Zone tendenziell.

Verwandte Begriffe: Support Level, Resistance Level, Orderflow, Smart Money Concept

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

Lerne bei Traivend, wie du Trading-Konzepte in der Praxis anwendest – mit Struktur, Logik und echtem Marktverständnis.

Kostenloses Erstgespräch