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Asia Session

Trading Lexikon

Definition

Die Asia Session (Asiatische Handelssitzung) ist die erste der großen täglichen Handelsphasen und läuft von ca. 00:00 bis 08:30 Uhr MEZ. Sie umfasst die Markteröffnungen in Tokio, Sydney und Singapur. Charakteristisch sind niedrigere Liquidität und Volatilität im Vergleich zur europäischen und amerikanischen Session – der Markt strukturiert sich hier vor, ohne klare Richtungsentscheidungen zu treffen.

Wie funktioniert die Asia Session?

In der Asia Session sammelt der Markt Liquidität, indem er oft Extrempunkte des Vortages abgreift (Highs/Lows). Es werden die ersten wichtigen Tagesstrukturpunkte gesetzt: Early High und Early Low bilden die sogenannte Asia Range. Ausbrüche aus dieser Range zeigen sich oft als "Fakeouts" und werfen zurück. Eine ruhige, konsolidierende Asia Session erhöht die Wahrscheinlichkeit für starke, direktionale Bewegungen in der europäischen oder US-Session.

Bedeutung im Trading

Professionelle Trader analysieren die Asia Session als Vorbereitung auf den Handelstag. Die Asia Range dient als Orientierungsrahmen: Breaks darüber oder darunter in späteren Sessions sind wichtige Signale. Doppelte Manipulation (Abgreifen von Vor-Tageshoch und -tief in der Asia Session) ist ein klassisches Setup für Trendfortsetzungen in der Londoner oder New Yorker Session.

Verwandte Begriffe: Euro Session, Cash Session, Marktliquidität, Two Way Auction

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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