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Carry-Trade

Trading Lexikon

Definition

Der Carry-Trade ist eine Handelsstrategie, bei der Trader von Zinsdifferenzen zwischen zwei Währungen oder Anlageklassen profitieren. Dabei wird Kapital in einer Niedrigzinswährung geliehen und in eine Hochzinswährung angelegt, um die Zinsdifferenz als Gewinn einzustreichen.

Wie funktioniert der Carry-Trade?

Ein klassischer Carry-Trade besteht darin, eine Währung mit niedrigem Zinsniveau (z. B. japanischer Yen) zu leihen und das Kapital in eine Währung mit höherem Zinsniveau zu investieren. Der Gewinn entsteht durch die Zinsdifferenz (den sogenannten Carry). Wechselkursschwankungen können diesen Gewinn jedoch schnell aufzehren oder in Verluste verwandeln, weshalb das Risikomanagement entscheidend ist.

Bedeutung im Trading

Carry-Trades sind besonders im Forex-Markt verbreitet und können in stabilen Marktphasen attraktive Renditen liefern. In Phasen hoher Volatilität oder Risikoaversion werden Carry-Trades oft abrupt aufgelöst, was zu starken Währungsbewegungen führt. Trader müssen daher die Zentralbankpolitik und Marktstimmung genau beobachten.

Verwandte Begriffe: Arbitrage, Derivate, CFD-Handel, Delta-Hedging

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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