CFD-Handel
Trading Lexikon
CFD-Handel (Contract for Difference) bezeichnet den Handel mit Differenzkontrakten, bei dem Trader auf Kursveränderungen von Basiswerten spekulieren, ohne diese tatsächlich zu besitzen. CFDs ermöglichen sowohl Long- als auch Short-Positionen und bieten Zugang zu einer Vielzahl von Märkten wie Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungen.
Wie funktioniert CFD-Handel?
Beim Kauf eines CFDs vereinbaren Trader und Broker, die Kursdifferenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs der Position auszutauschen. Dank des integrierten Hebels können Positionen mit einem Bruchteil des tatsächlichen Marktwertes eröffnet werden – das Gewinn- und Verlustpotenzial wird dadurch proportional erhöht. CFDs werden over-the-counter (OTC) gehandelt und sind nicht an einer zentralen Börse notiert.
Bedeutung im Trading
CFDs sind bei Retail-Tradern beliebt, da sie mit kleinem Kapital große Marktexponierungen ermöglichen. Gleichzeitig birgt der Hebel erhebliche Verlustrisiken – Verluste können das eingesetzte Kapital übersteigen. Regulierungsbehörden wie die BaFin schreiben daher Hebelgrenzen und Risikohinweise vor.
Verwandte Begriffe: Derivate, Carry-Trade, Drawdown, Cross Margin
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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