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Hochfrequenz-handel (High-Frequency Trading)

Trading Lexikon

Definition

Hochfrequenzhandel (High-Frequency Trading, HFT) ist eine algorithmische Handelsmethode, bei der leistungsstarke Computer tausende Transaktionen pro Sekunde ausführen, um minimale Preisunterschiede zu nutzen. Hochfrequenzhändler sind heute für einen Großteil des Börsenvolumens verantwortlich und prägen die Mikrostruktur moderner Finanzmärkte maßgeblich.

Was unterscheidet Hochfrequenzhandel von normalem Algorithmischen Handel?

Hochfrequenzhandel zeichnet sich durch extrem kurze Haltedauern (Millisekunden bis Sekunden), Co-Location an Börsendatenzentren und proprietäre, latenzoptimierte Systeme aus. Typische HFT-Strategien umfassen Market Making (kontinuierliche Bereitstellung von Kauf- und Verkaufskursen), Latency-Arbitrage und statistische Arbitrage. Positionierungs-Algorithmen arbeiten entsprechend der Orderbuchdichte.

Bedeutung im Trading

Für Retail-Trader ist der Hochfrequenzhandel vor allem Markthintergrund: Er sorgt für Liquidität, erzeugt aber auch künstliche Kursbewegungen im Sekundenbereich, die auf höheren Zeitebenen irrelevant werden. Kaan Aslan empfiehlt, erst nach mehreren Monaten profitablen Handels über HFT-spezifische Strategien nachzudenken.

Verwandte Begriffe: High-Frequency-Trading (HFT), Algorithmischer Handel, Algotrading, Dark Pools

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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