I

Intraday

Trading Lexikon

Definition

Intraday bezeichnet den Handel, der vollständig innerhalb eines Handelstages stattfindet: Positionen werden am selben Tag eröffnet und vor Börsenschluss wieder geschlossen. Es gibt kein Overnight-Risiko durch News, Gaps oder Ereignisse außerhalb der Handelszeiten. Intraday-Trading erfordert hohe Konzentration, schnelle Entscheidungsfindung und einen klaren Handelsplan.

Wie funktioniert Intraday-Trading?

Intraday-Trader nutzen kurze Zeitrahmen – typischerweise 1- bis 15-Minuten-Charts – und reagieren auf unmittelbare Preisbewegungen, Orderflow-Signale und Intraday-Strukturen. Relevante Levels sind: Vortageshoch/-tief, VWAP, Value Area, Cash Open und bekannte Liquiditätszonen. Der Handelstag gliedert sich in Hauptphasen: vorbörslich, Cash Open (hohe Volatilität), Mittagssession (oft ruhig) und Nachmittags-Session (zweite Aktivitätsphase).

Bedeutung im Trading

Vorteile des Intraday-Tradings: kein Gap-Risiko, tägliche Gewinnmitnahmen, schnelles Feedback. Nachteile: hohe Transaktionskosten (Spreads, Kommissionen), psychologischer Druck durch schnelle Verlustfolgen und notwendige Bildschirmzeit. Professionelle Intraday-Trader setzen auf klar definierte Setups mit positivem Erwartungswert und striktes Risikomanagement.

Verwandte Begriffe: Intraday-Kontext, Scalping, VWAP, Cash Session

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

Lerne bei Traivend, wie du Trading-Konzepte in der Praxis anwendest – mit Struktur, Logik und echtem Marktverständnis.

Kostenloses Erstgespräch