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Scalping

Trading Lexikon

Definition

Scalping ist die kurzfristigste Form des Tradings, bei der Positionen innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten geöffnet und wieder geschlossen werden. Ziel ist es, viele kleine Gewinne zu akkumulieren, anstatt auf große Kursbewegungen zu warten. Scalper arbeiten mit sehr niedrigen Timeframes und benötigen eine hohe Konzentration sowie schnelle Entscheidungsfähigkeit.

Wie funktioniert Scalping?

Scalping basiert auf der Nutzung kurzfristiger Marktinformationen aus geringen Zeiteinheiten. Entgegen der Annahme geht es nicht nur um 'schnell rein, schnell raus' – erfolgreiche Scalper bündeln alle verfügbaren Informationen und finden pro Session nur 2–3 wirklich hochqualitative Einstiegsmöglichkeiten. Ein Scalp-Trade kann bei ausreichend Marktpotenzial auch zu einem Intraday-Trade werden.

Bedeutung im Trading

Scalping stellt hohe Anforderungen an Disziplin, mentale Stärke und technische Infrastruktur. Niedrige Spreads und schnelle Orderausführung sind entscheidend, da selbst kleine Slippage die Profitabilität erheblich beeinflussen. Scalping eignet sich vor allem für erfahrene Trader mit einem klaren Regelwerk und hoher Stresstoleranz.

Verwandte Begriffe: Slippage, Swing Trading, Intraday, Tick Chart

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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