Short Selling (Leerverkauf)
Trading Lexikon
Short Selling (Leerverkauf) ist eine Trading-Strategie, bei der ein Trader ein Wertpapier verkauft, das er zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht besitzt. Der Trader leiht sich das Wertpapier vom Broker, verkauft es am Markt und hofft, es später zu einem günstigeren Preis zurückzukaufen, um die Differenz als Gewinn einzustreichen. Short Selling ermöglicht es, von fallenden Kursen zu profitieren.
Wie funktioniert Leerverkauf?
Der Ablauf ist: (1) Trader leiht Aktien beim Broker, (2) verkauft sie sofort am Markt, (3) wartet auf Kursrückgang, (4) kauft Aktien günstiger zurück ('eindecken'), (5) gibt sie zurück und behält die Differenz als Gewinn. Brokerage-Gebühren ('Leihgebühr') entstehen während der Haltedauer. Das Verlustrisiko ist theoretisch unbegrenzt, da Kurse beliebig steigen können.
Bedeutung im Trading
Short Selling ist ein wichtiges Werkzeug für Hedging, Markteffizienzkorrekturen und spekulativen Handel. Institutionelle Trader nutzen Leerverkäufe zur Absicherung von Long-Positionen. Retail Trader müssen das erhöhte Risiko und die Margin-Anforderungen beim Short Selling stets im Blick behalten.
Verwandte Begriffe: Margin Trading, Risikomanagement, Stop-Loss Order, Hedging-Strategie
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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