Non-Farm Payrolls (NFP)
Trading Lexikon
Die Non-Farm Payrolls (NFP) sind ein monatlicher Wirtschaftsindikator der USA, der die Anzahl neu geschaffener Arbeitsplätze außerhalb des Agrarsektors, der Privathaushalte und staatlicher Landwirtschaftsbehörden misst. Er wird vom US Bureau of Labor Statistics am ersten Freitag jedes Monats veröffentlicht und gehört zu den marktbewegendsten Wirtschaftsdaten weltweit.
Wie funktionieren die NFP-Daten?
Die NFP-Zahlen zeigen, wie robust der US-Arbeitsmarkt ist: Mehr Jobs bedeuten höheres Konsumvertrauen, mehr Kaufkraft und tendenziell steigende Inflation – was die US-Notenbank Fed zu Zinserhöhungen bewegen kann. Starke NFP-Daten stärken typischerweise den US-Dollar und können Aktienindizes steigen lassen, wenn die Zinsbefürchtungen moderat sind. Enttäuschende Zahlen können den Dollar schwächen und Anleihen steigen lassen. Die Marktreaktion hängt stark von der Markstimmung und den Erwartungen ab.
Bedeutung im Trading
NFP-Veröffentlichungen erzeugen regelmäßig erhebliche Volatilitätsspitzen in Devisen, Aktienindizes und Anleihen. Viele Trader schließen Positionen vor dem NFP-Termin, um das Überraschungsrisiko zu meiden; andere positionieren sich bewusst für den erwarteten Ausbruch. Diszipliniertes Risikomanagement mit weiteren Stops ist in dieser Phase essenziell.
Verwandte Begriffe: Fed (US-Notenbank), Arbeitslosenquote, Event-Driven Trading, CPI
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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