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Point of Control (POC)

Trading Lexikon

Definition

Der Point of Control (POC) ist der meistgehandelte Preis innerhalb eines definierten Zeitraums – typischerweise eines Handelstages. Im Volumenprofil markiert er jenen Preis, an dem das größte Handelsvolumen stattgefunden hat, und gilt damit als Gleichgewichtspunkt zwischen Käufern und Verkäufern.

Wie funktioniert der Point of Control?

Der POC wird im Volumenprofil als hervorgehobene Linie – häufig rot – dargestellt. Institutionelle Marktteilnehmer waren an diesem Preis am aktivsten, weshalb der Markt eine magnetische Anziehungskraft zu diesem Level entwickelt. Handelt der Markt stabil oberhalb des Vortages-POC, gilt dies als bullisches Signal; ein Naked POC – also ein noch nicht wieder angehandelter POC – besitzt besondere Relevanz als Kursziel.

Bedeutung im Trading

Der POC ist kein direktes Entry-Signal, sondern ein Orientierungspunkt für die Bias-Analyse. Er zeigt, wo das Marktgleichgewicht lag, und hilft dabei, die Wahrscheinlichkeit für die Richtung der nächsten Bewegung zu gewichten. Der Handel direkt am POC wird grundsätzlich vermieden, da dort starke und unberechenbare Machtverhältnisse herrschen.

Verwandte Begriffe: Volumenprofil, Value Area, High Volume Node, Kerzen-POC

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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