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Angebotselastizität

Trading Lexikon

Definition

Die Angebotselastizität misst, wie stark das Angebot eines Gutes auf Preisveränderungen reagiert. Eine hohe Angebotselastizität bedeutet: Steigt der Preis, können Produzenten schnell mehr liefern. Eine niedrige Elastizität entsteht, wenn die Produktionssteigerung viel Zeit oder Kapital erfordert – wie bei Rohstoffen, Landwirtschaft oder Immobilien.

Wie wird Angebotselastizität berechnet?

Die Preiselastizität des Angebots (PES) berechnet sich als prozentuale Änderung der angebotenen Menge geteilt durch die prozentuale Preisänderung. Ein PES-Wert über 1 gilt als elastisch (Angebot reagiert stark), unter 1 als unelastisch (geringe Reaktion). Zeitfaktor ist entscheidend: Kurzfristig ist das Angebot meist unelastischer als langfristig.

Bedeutung im Trading

Für Rohstoff- und Commodity-Trader ist die Angebotselastizität ein fundamentaler Faktor. Bei unelastischem Angebot (z.B. Gold, Öl) können Nachfragesprünge zu massiven Preisbewegungen führen. Makro-Trader analysieren Elastizitäten, um strukturelle Preistrends und die Reaktion von Märkten auf Angebotsstörungen einzuschätzen.

Verwandte Begriffe: Agrarpreise, Commodity Futures, Inflation, Globale Makro-Strategie

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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