Commodity Futures (Rohstoff-Futures)
Trading Lexikon
Commodity Futures (Rohstoff-Futures) sind standardisierte Terminkontrakte, die Käufer und Verkäufer verpflichten, einen bestimmten Rohstoff zu einem festgelegten Preis und Zeitpunkt in der Zukunft zu handeln. Sie werden an Terminbörsen wie der CME Group gehandelt und dienen sowohl der Absicherung als auch der Spekulation.
Wie funktionieren Commodity Futures?
Ein Rohstoff-Future legt Menge, Qualität, Lieferort und -datum des Rohstoffs (z. B. Öl, Gold, Weizen) vertraglich fest. Trader hinterlegen eine Margin als Sicherheitsleistung und profitieren von Preisbewegungen des Kontrakts. Die meisten spekulativen Trader schließen ihre Positionen vor Fälligkeit, um eine physische Lieferung des Rohstoffs zu vermeiden – sie handeln nur die Preisbewegung.
Bedeutung im Trading
Commodity Futures bieten Produzenten und Verarbeitern die Möglichkeit, Preisrisiken abzusichern (Hedging), während Spekulanten von Preisschwankungen profitieren können. Da Rohstoffpreise stark von geopolitischen Ereignissen, Wetterbedingungen und Angebot-Nachfrage-Dynamiken abhängen, sind sie besonders volatil. Das Verständnis von Futures ist auch für Aktien- und Indextrader wichtig, da Rohstoffpreise die Gesamtwirtschaft beeinflussen.
Verwandte Begriffe: Derivate, Agrarpreise, Carry-Trade, Dark Pools
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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