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Asset Allocation (Asset-Allokation)

Trading Lexikon

Definition

Asset Allocation (Vermögensaufteilung) ist der strategische Prozess der Verteilung eines Portfolios auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und Cash. Ziel ist die Optimierung des Risiko-Rendite-Verhältnisses durch Diversifikation: Verschiedene Anlageklassen korrelieren unterschiedlich, was Portfolioschwankungen reduziert.

Wie funktioniert Asset Allocation?

Die Aufteilung hängt vom Anlagehorizont, der Risikobereitschaft und den Renditezielen des Investors ab. Klassische Faustregeln wie "100 minus Lebensalter in Aktien" sind vereinfacht – moderne Ansätze nutzen Optimierungsmodelle (Markowitz, Risk Parity). Rebalancing stellt sicher, dass die Zielallokation nach Marktbewegungen wiederhergestellt wird. Taktische Asset Allocation passt die Gewichtungen kurzfristig an Markterwartungen an.

Bedeutung im Trading

Asset Allocation ist der wichtigste Einzelfaktor für langfristige Anlageperformance – wichtiger als Einzeltitelselektion oder Market Timing. Studien zeigen, dass über 90% der Portfoliorendite durch die Anlageklassenverteilung erklärt wird. Für aktive Trader ist die Kenntnis institutioneller Asset-Allocation-Trends (z.B. Risk-on/Risk-off) entscheidend für das Verständnis von Kapitalflüssen zwischen Märkten.

Verwandte Begriffe: Rebalancing, Korrelation, Risikomanagement, Diversifikation

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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