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Dark Pools

Trading Lexikon

Definition

Dark Pools sind private, nicht öffentlich zugängliche Handelsplattformen, auf denen institutionelle Investoren große Aktienblöcke handeln können, ohne den Marktpreis zu beeinflussen. Der Name leitet sich davon ab, dass diese Handelsaktivität für andere Marktteilnehmer nicht sichtbar ist – im Gegensatz zum transparenten Handel an regulierten Börsen.

Wie funktionieren Dark Pools?

Institutionelle Anleger wie Hedgefonds, Versicherungen und Pensionsfonds nutzen Dark Pools, um große Blockorders auszuführen, ohne die Kurse zu bewegen. Da die Orders nicht im öffentlichen Orderbuch erscheinen, können sie zu einem Mid-Point-Preis (zwischen Bid und Ask) ausgeführt werden. Die Transaktionen werden erst nach Abschluss an die Aufsichtsbehörden gemeldet und veröffentlicht.

Bedeutung im Trading

Für Retail-Trader sind Dark Pools indirekt relevant: Große Dark-Pool-Aktivität kann Hinweise auf institutionelle Positionierung geben, bevor die Kurse reagieren. Bookmap und ähnliche Tools versuchen, solche Aktivitäten durch Anomalien im sichtbaren Orderflow zu erkennen. Kritiker sehen Dark Pools als Bedrohung für die Marktfairness und Preiseffizienz.

Verwandte Begriffe: Bookmap, DOM, Big Player, Block-Order

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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