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Debt-to-Equity Ratio (Verschuldungsgrad)

Trading Lexikon

Definition

Der Debt-to-Equity Ratio (Verschuldungsgrad) ist eine Finanzkennzahl, die das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital eines Unternehmens misst. Sie gibt an, in welchem Maße ein Unternehmen seine Aktivitäten durch Schulden im Vergleich zu Eigenkapital finanziert und ist ein wichtiger Indikator für die finanzielle Stabilität.

Wie wird der Debt-to-Equity Ratio berechnet?

Die Formel lautet: Debt-to-Equity Ratio = Gesamtschulden / Eigenkapital. Ein Wert von 1,0 bedeutet, dass Fremd- und Eigenkapital gleich hoch sind; ein Wert über 2,0 gilt in vielen Branchen als hoch verschuldet. Der optimale Wert variiert stark je nach Branche: Kapitalintensive Sektoren wie Versorger oder Immobilien haben traditionell höhere Verschuldungsgrade.

Bedeutung im Trading

Trader nutzen den Verschuldungsgrad, um die finanzielle Stabilität von Unternehmen zu beurteilen und das Risiko bei Aktieninvestments einzuschätzen. Hoch verschuldete Unternehmen sind in Zinssteigerungsphasen besonders vulnerabel, da ihre Finanzierungskosten steigen. Im Rahmen der Fundamentalanalyse wird der Debt-to-Equity Ratio regelmäßig mit Branchendurchschnitten und historischen Werten verglichen.

Verwandte Begriffe: Discounted Cash Flow, Cost of Capital, Derivate, Beta

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