Earnings per Share (EPS)
Trading Lexikon
Der Gewinn pro Aktie (EPS, Earnings per Share) ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Beurteilung der Profitabilität eines Unternehmens. Er berechnet sich aus dem Jahresnettogewinn dividiert durch die Anzahl ausstehender Aktien. Steigt der EPS über mehrere Quartale an, deutet das auf nachhaltiges Gewinnwachstum hin.
Wie funktioniert EPS?
Beim verwässerten EPS werden auch potenzielle Aktien aus Optionen oder Wandelanleihen einbezogen – was ein konservativeres Bild liefert. Unternehmen veröffentlichen den EPS quartalsweise im Earnings Report. Analysten prognostizieren den Erwartungs-EPS im Voraus; Abweichungen davon bewegen die Kurse oft erheblich.
Bedeutung im Trading
Trader beobachten EPS-Veröffentlichungen genau, da positive oder negative Überraschungen zu starken Kursbewegungen führen. Im Verhältnis zum Aktienkurs ergibt sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das als Bewertungsmaßstab dient. Wächst der EPS schneller als erwartet, signalisiert das oft eine Unterbewertung.
Verwandte Begriffe: Fundamentalanalyse, Eigenkapitalrendite, Fusionen und Übernahmen (M&A)
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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