Flipping
Trading Lexikon
Flipping bezeichnet das schnelle Kaufen und anschließende Wiederverkaufen eines Vermögenswerts mit dem Ziel, von kurzfristigen Preisbewegungen zu profitieren. Im Trading entspricht es dem Scalping oder Day-Trading bei Aktien, Kryptowährungen oder NFTs. Im Immobilienbereich beschreibt es den Kauf, die schnelle Aufwertung und den raschen Weiterverkauf einer Immobilie.
Wie funktioniert Flipping?
Im Trading-Kontext kaufen Flipper Vermögenswerte bei einem temporären Tief und verkaufen sie kurz darauf bei einem Hoch – der Zeithorizont reicht von Sekunden bis Wochen. Im Immobilien-Flipping werden unterbewertete Objekte günstig erworben, durch Renovierung aufgewertet und mit Aufschlag weiterverkauft. Entscheidend ist die Marge nach Transaktionskosten: Beim Trading sind das Spreads, Kommissionen und Steuern.
Bedeutung im Trading
Im aktiven Trading ist Flipping besonders in volatilen Märkten und an definierten Liquiditätszonen profitabel. Scalper und Day-Trader wenden dieses Prinzip täglich an – oft mit Hebel und engen Stop-Losses. Das Risiko liegt in der hohen Frequenz der Transaktionen und den kumulierten Kosten. Ohne Edge und ein positives Erwartungswert-System führt häufiges Flipping durch Transaktionskosten in die Verlustzone.
Verwandte Begriffe: Front Run, Algorithmischer Handel, Fill or Kill
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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