Futures-Kontrakt
Trading Lexikon
Ein Futures-Kontrakt ist ein standardisierter Börsenvertrag über den Kauf oder Verkauf eines bestimmten Basiswerts zu einem festgelegten Preis an einem genau definierten künftigen Datum. Die Standardisierung umfasst Kontraktgröße, Tickgröße, Verfallsdatum und Settlementart und macht Futures-Kontrakte auf organisierten Terminbörsen wie der CME oder Eurex handelbar.
Wie ist ein Futures-Kontrakt aufgebaut?
Jeder Futures-Kontrakt enthält: den Basiswert (z.B. S&P 500 Index), die Kontraktgröße (z.B. 50 USD × Indexstand beim E-mini S&P 500), den Fälligkeitsmonat (März, Juni, September, Dezember bei vielen Index-Futures), den Tick-Wert und die erforderliche Margin. Täglich werden Gewinne und Verluste über die Clearingstelle zwischen Käufer und Verkäufer abgerechnet (Mark-to-Market).
Bedeutung im Trading
Futures-Kontrakte sind das meistgenutzte Instrument im professionellen Day-Trading, da sie volle Markttransparenz, niedrige Kosten und echte Orderflow-Daten bieten. Der Leverage-Effekt ist erheblich: Beim E-mini S&P 500 kontrolliert ein Kontrakt einen Nominalwert von ca. 250.000 USD bei einer Initial Margin von ca. 12.000 USD. Korrekte Positionsgrößen sind essenziell.
Verwandte Begriffe: Futures, Futures-Margin, Forward-Kontrakt
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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