Futures-Margin
Trading Lexikon
Die Futures-Margin ist die Sicherheitsleistung, die beim Eröffnen und Halten einer Futures-Position hinterlegt werden muss. Sie stellt sicher, dass beide Vertragsparteien ihren Verpflichtungen nachkommen können. Die Börse setzt die Margin-Anforderungen fest und passt sie bei erhöhter Volatilität an.
Wie funktioniert die Futures-Margin?
Es gibt zwei Arten: Die Initial Margin ist die Mindesteinlage zu Beginn des Trades – sie beträgt typischerweise 3–12 % des Kontraktnominalwerts. Die Maintenance Margin ist das Mindestniveau, unter das das Kontoguthaben nicht fallen darf. Fällt das Konto darunter (z.B. durch Verluste), erhält der Trader einen Margin Call – er muss unverzüglich weiteres Kapital einzahlen oder Positionen schließen. Das tägliche Mark-to-Market-Verfahren berechnet Gewinne und Verluste in Echtzeit.
Bedeutung im Trading
Die Futures-Margin bestimmt den maximalen Hebel, den ein Trader nutzen kann. Ein E-mini S&P 500-Kontrakt (Nominalwert ~250.000 USD) erfordert nur ca. 12.000 USD Initial Margin – ein Hebel von etwa 20:1. Margin Calls sind ein häufiger Fehler unerfahrener Trader: Zu viele Kontrakte relativ zum Kontoguthaben führen bei normaler Volatilität zu erzwungenen Schließungen zum schlechtesten Zeitpunkt.
Verwandte Begriffe: Futures-Kontrakt, Cross Margin, Financial Leverage
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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