Über Kaan
Kaan Aslan hat Traivend gegründet, weil ihm auf seinem eigenen Weg genau das gefehlt hat, was er heute unterrichtet: eine Erklärung dafür, warum sich ein Markt bewegt. Seine ersten Jahre an der Börse waren geprägt von Copy Trading, ständigem Systemwechsel und der Suche nach der einen Regel, die funktioniert. Der Wendepunkt kam mit dem Orderflow — der Frage, wer sich im Markt gerade positioniert und wer einen Preisbereich verteidigt.
Sein Handelsansatz ist konsequent an Marktlogik gekoppelt, nicht an Setups. „Jede Entscheidung, die du im Markt triffst, muss immer einer Logik folgen" ist der Satz, auf den seine Ausbildung hinausläuft. Ein Ausbruch mit Pullback in die Sammelzone ist für ihn kein Handelsgrund, solange niemand erklären kann, welche Absicht dahintersteht. Entsprechend unterrichtet er kein Regelwerk zum Abarbeiten, sondern die Mechanik darunter.
Daraus ist das Bias-Konzept entstanden — kein Handelssystem, sondern ein Denkrahmen mit festen Parametern, der Orderflow, Volumen, Liquidität, Auktionsqualität und Price Action zu einer Aussage über die aktuelle Markttendenz zusammenführt. Bewusst so gebaut, dass persönliche Meinung und Tagesform keinen Einfluss haben. Ergänzt wird es durch die Spielfeldanalyse, die den übergeordneten Rahmen liefert.
Bei Traivend verantwortet Kaan die Ausbildungsinhalte und ist Head Trader und Headcoach. Er hält Live-Seminare und Webinare im Echtgeldkonto, wertet Trades gemeinsam mit Auszubildenden aus und begleitet Trader mit Potenzial in persönlichen Calls. Gehandelt wird überwiegend an der CME, mit Schwerpunkt auf Nasdaq- und S&P-500-Futures.
Fragen an Kaan
Welche Werkzeuge nutzt Kaan Aslan für seine Orderflow-Analyse?
Kaan Aslan arbeitet bewusst mit wenigen Werkzeugen: Footprint-Chart, Volumenprofil, VWAP und kumulatives Delta. Das Volumenprofil legt Kaan Aslan als Tagesprofil auf den M15- und als Wochenprofil auf den H1-Chart, den Footprint-Chart im M5. Der Grundsatz von Kaan Aslan: je weniger im Chart liegt, desto klarer die Lesart.
Worauf achtet Kaan Aslan, bevor er in einen Trade einsteigt?
Vor jedem Einstieg klärt Kaan Aslan zuerst die Location: Hochs, Tiefs, Sammelzonen, Volumen und Strukturpunkte. Erst danach werden Risiko, realistisches Ziel und Positionsgröße festgelegt. Liegt ein wichtiges Key-Level dicht über dem Preis, eröffnet Kaan Aslan keine Position, sondern wartet den Durchbruch und eine mögliche Korrektur ab.
Wie bewertet Kaan Aslan die Auktionsqualität eines Marktes?
Kaan Aslan unterscheidet zwei Zustände: die Two-Way Auction, in der Käufer und Verkäufer beide aktiv sind und Volumen die Bewegung begleitet, und die One-Way Auction mit minimalen bis fehlenden Korrekturen. Aus der einseitigen Auktion entsteht laut Kaan Aslan ein Vakuum, das später unproportional ausgeglichen wird.
Was sagt Kaan Aslan zum Risikomanagement?
Kaan Aslan arbeitet mit Tages-, Wochen- und Monatsverlustlimits. Als Faustregel muss das Tageslimit fünf Verlusttage in Folge zulassen, ohne das Konto aufzubrauchen. Den Stop-Loss beschreibt Kaan Aslan als Notbremse. Steigt die Volatilität, gilt bei Kaan Aslan: entweder ein größerer Stop-Loss oder eine kleinere Positionsgröße.
Mehr Analyse führt nicht automatisch zu besseren Trades. Es braucht die richtige Reihenfolge, nicht mehr Signale.
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