Big Trades
Trading Lexikon
Big Trades sind ungewöhnlich große Einzeltransaktionen institutioneller Marktteilnehmer, die im Footprint Chart oder Orderbuch als deutliche Volumenanomalien sichtbar werden. Sie definieren sich durch ein Mindestvolumen – typischerweise 500+ Kontrakte im S&P 500 oder 100–300 Kontrakte im NASDAQ – die auf einen Schlag als Market Order ausgeführt werden.
Wie funktionieren Big Trades?
Im Footprint Chart werden Big Trades als farbige Rechtecke angezeigt: Grün für große Kauforders (mindestens X Kontrakte auf der Ask-Seite), Rot für große Verkaufsorders (mindestens X Kontrakte auf der Bid-Seite). Die Größe des Rechtecks korreliert mit dem Volumen. Big Trades können verschiedene Bedeutungen haben: Durchbruch-Bestätigung mit Trend, Verteidigung wichtiger Preisniveaus oder Bestätigung von Wendepunkten.
Bedeutung im Trading
Big Trades sind wertvolle Bestätigungssignale im Orderflow-Trading. Sie zeigen, wo institutionelle Händler bereit sind, signifikantes Kapital einzusetzen. Wenn Big Trades an einem Widerstandsniveau in eine Richtung ausgeführt werden und der Preis sich kaum bewegt, deutet das auf Absorption hin – ein starkes Signal für eine bevorstehende Umkehr.
Verwandte Begriffe: Big Player, Footprint Chart, Orderflow, Volume Spike
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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