Trading Lexikon

Alle Trading-Begriffe einfach erklärt

Von A wie Ask bis Z wie Zone – das umfassende Nachschlagewerk für Trader.

36 Begriffe mit B"

B

Backtesting

Backtesting: Historischer Test von Handelsstrategien auf Kursdaten. Kennzahlen wie Trefferquote, Profit-Faktor und Drawdown bewerten die Strategie-Robustheit.

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Backtesting-Strategie

Backtesting-Strategie: Systematischer Test von Handelsregeln auf historischen Daten. Bewertet Trefferquote, Profit-Faktor und Drawdown vor dem Live-Einsatz.

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Balance

Balance im Trading: Gleichgewichtszone zwischen Käufern und Verkäufern. ~70% der Zeit in Balance – Breakouts erzeugen die stärksten Bewegungen.

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Bandwagon Effect (Mitläufereffekt)

Bandwagon Effect: Trader kaufen/verkaufen, weil andere es tun. Der Mitläufereffekt verstärkt Trends, erzeugt Blasen und führt zu plötzlichen Kursumkehrungen.

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Bank Run

Bank Run: Massenabhebung von Bankeinlagen aus Angst vor Insolvenz. Selbstverstärkende Panik kann Banken tatsächlich in die Zahlungsunfähigkeit treiben.

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Bank von Japan (BoJ)

Bank von Japan (BoJ): Japans Zentralbank steuert den Yen und globale Carry-Trades. Negativzinsen und Yield Curve Control haben weltweite Marktauswirkungen.

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Bankenregulierung

Bankenregulierung: Gesetze und Aufsicht für den Bankensektor. Eigenkapitalregeln, Stresstests und Basel III schützen Einleger und das globale Finanzsystem.

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Basel-III-Richtlinien

Basel-III-Richtlinien: Internationales Regelwerk nach der Finanzkrise 2008 mit strengeren Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen für Banken weltweit.

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Bear Flag

Bear Flag: Fortsetzungsmuster im Abwärtstrend. Nach steilem Kursfall kurze Konsolidierung – der Ausbruch nach unten bestätigt die Trendfortsetzung.

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Behavioral Finance (Verhaltens-ökonomie)

Behavioral Finance: Verhaltensökonomie erklärt irrationale Anlageentscheidungen durch kognitive Biases wie Loss Aversion, FOMO und Confirmation Bias.

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Beta

Beta: Risikomaß im Vergleich zum Markt. Beta > 1 bedeutet höhere Volatilität, Beta < 1 mehr Stabilität. Zentral für Portfolio- und Risikomanagement.

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Bid-Ask-Spread

Bid-Ask-Spread: Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Enger Spread signalisiert hohe Liquidität – für Trader ein direkter Kostenfaktor bei jedem Trade.

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Bid-Ask-Verhältnis

Bid-Ask-Verhältnis: Relation von Kauf- zu Verkaufsorders im Orderbuch. Hohes Verhältnis signalisiert Kaufdruck – Stimmungsindikator im Orderflow-Trading.

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Bid-Stacking

Bid-Stacking: Häufung großer Kauflimitorders im Orderbuch. Signalisiert starke institutionelle Unterstützung und mögliche Aufwärtsbewegung.

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Big Picture

Big Picture im Trading: Übergeordnete Marktanalyse auf hohen Zeitebenen. Trends und Makro-Kontext bilden den Rahmen für kurzfristige Handelsentscheidungen.

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Big Player

Big Player: Institutionelle Marktteilnehmer wie Banken und Hedgefonds bewegen Märkte mit Milliarden. Erkennbar in Order Blocks und Volumenspitzen.

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Big Trades

Big Trades: Große institutionelle Transaktionen als Volumenanomalien im Footprint Chart. Zeigen institutionelles Interesse an bestimmten Preisniveaus.

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Big-Figure-Level

Big-Figure-Level: Runde Preisniveaus wie 1,1000 im EUR/USD als psychologische Barrieren. Institutionelle Orders häufen sich dort für markante Marktreaktionen.

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Black-Scholes-Modell

Black-Scholes-Modell: Nobelpreis-Modell für Optionsbewertung. Berechnet Optionspreise aus Aktienkurs, Strike, Laufzeit, Zinssatz und impliziter Volatilität.

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Block-Order

Block-Order: Große institutionelle Transaktion außerhalb öffentlicher Orderbücher über Dark Pools. Minimiert Marktauswirkungen bei Millionenpositionen.

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Bollinger Bänder

Bollinger Bänder: Volatilitätsindikator mit gleitendem Durchschnitt und Standardabweichungsbändern. Enger Squeeze signalisiert explosive Bewegung.

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Bonität

Bonität: Kreditwürdigkeit von Personen, Unternehmen und Staaten. Gute Bonität senkt Zinsen – Ratingherabstufungen lösen Kursrückgänge bei Anleihen aus.

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Bookmap

Bookmap: Professionelles Orderflow-Tool mit Echtzeit-Heatmap des Orderbuchs. Zeigt Limit-Order-Dichte und institutionelle Aktivität für präzise Einstiege.

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Bottom-Up-Analyse

Bottom-Up-Analyse: Investmentansatz, der bei Einzelunternehmen beginnt. Geschäftsmodell und Finanzkennzahlen stehen vor der Makrobetrachtung im Fokus.

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Bracket Order

Bracket Order: Kombinierter Ordertyp mit automatischem Take-Profit und Stop-Loss. Ermöglicht diszipliniertes Risikomanagement ohne manuelle Überwachung.

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Break-Even Point (Gewinnschwelle)

Break-Even Point: Preispunkt, an dem ein Trade weder Gewinn noch Verlust macht. Zentral im Risikomanagement – Stop auf Break-Even eliminiert das Verlustrisiko.

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Breakaway Gap

Breakaway Gap: Kurslücke beim Ausbruch aus einer Konsolidierung mit hohem Volumen. Signalisiert einen starken neuen Trend, wird oft nicht sofort geschlossen.

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Breakout

Breakout: Kursausbruch über Widerstand oder unter Unterstützung mit hohem Volumen. Trendstartsignal – echte Breakouts mit Orderflow von Fakeouts unterscheiden.

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Brutto-inlands-produkt (BIP)

BIP (Bruttoinlandsprodukt): Gesamtwert aller inländischen Güter. Wichtigster Konjunkturindikator – beeinflusst Zentralbankpolitik, Währungen und Aktienmärkte.

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Bruttonationale-inkommen (BNE)

BNE (Bruttonationaleinkommen): Wirtschaftsleistung aller Inländer weltweit. Anders als BIP: Auslandseinkünfte einbezogen, ausländische Erträge abgezogen.

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Bull Flag

Bull Flag: Fortsetzungsmuster im Aufwärtstrend. Nach steilem Anstieg kurze Konsolidierung – der Ausbruch nach oben bestätigt die Trendfortsetzung.

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Bull Market (Hausse)

Bull Market (Hausse): Marktphase mit anhaltend steigenden Kursen (>20% vom Tief). Getrieben von Wirtschaftswachstum, niedrigen Zinsen und Unternehmensgewinnen.

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Buy Limit Order

Buy Limit Order: Kaufauftrag unter dem aktuellen Preis, nur bei Erreichen des Limits ausgeführt. Ideal für Einstiege an Support-Zonen mit besserem Risk-Reward.

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Buy Market Order

Buy Market Order: Sofortiger Kaufauftrag zum besten verfügbaren Preis. Garantiert Ausführung, nicht Preis – bei geringer Liquidität entsteht Slippage.

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Buy Stop Order

Buy Stop Order: Kaufauftrag oberhalb des aktuellen Kurses – aktiv, wenn der Markt dieses Level erreicht. Ideal für Breakout-Einstiege und Short-Absicherungen.

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Buy-Side

Buy-Side: Institutionelle Käufer wie Fonds und Hedgefonds. Ihre Kapitalflüsse in Billionenhöhe treiben Marktbewegungen und beeinflussen alle Anlageklassen.

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