Bid-Stacking
Trading Lexikon
Bid-Stacking bezeichnet die Häufung großer Kauflimitaufträge (Bids) auf einem oder mehreren dicht beieinanderliegenden Preisniveaus im Orderbuch (DOM). Das Phänomen zeigt, dass ein oder mehrere institutionelle Marktteilnehmer bereit sind, an diesem Level große Mengen zu kaufen.
Wie funktioniert Bid-Stacking?
Institutionelle Händler oder Algorithmen platzieren gestaffelte oder konzentrierte Kauflimitorders im Orderbuch, um den Preis zu einem bestimmten Level zu verteidigen. Diese „Mauer" aus Bids absorbiert eingehende Marktverkäufe und verhindert, dass der Preis darunter fällt. Im DOM (Depth of Market) und in Tools wie Bookmap ist Bid-Stacking als Konzentration von Kauforders auf einem engen Preisniveau erkennbar.
Bedeutung im Trading
Bid-Stacking signalisiert eine starke Unterstützungszone und kann den Preis nach oben drücken, sobald die Verkäufer absorbiert sind. Für Orderflow-Trader ist es ein wertvolles Signal: Sie nutzen gestackte Bids als Basis für Long-Einstiege. Zu beachten ist jedoch, dass Bid-Stacking auch manipulativ eingesetzt werden kann (Spoofing) – Scheinorders, die kurz vor Ausführung storniert werden.
Verwandte Begriffe: DOM (Depth of Market), Bookmap, Bid-Ask-Verhältnis, Iceberg Order
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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