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Bollinger Bänder

Trading Lexikon

Definition

Bollinger Bänder sind ein technischer Indikator, bestehend aus einem gleitenden Durchschnitt (Mittellinie) und zwei Standardabweichungsbändern darüber und darunter. Entwickelt von John Bollinger in den 1980er Jahren, messen sie Volatilität und helfen Tradern, überkaufte und überverkaufte Zustände zu identifizieren.

Wie funktionieren Bollinger Bänder?

Die Mittellinie ist typischerweise ein 20-Perioden SMA. Die oberen und unteren Bänder liegen standardmäßig zwei Standardabweichungen von der Mittellinie entfernt. Enge Bänder (Bollinger Squeeze) signalisieren niedrige Volatilität und kündigen oft eine explosive Bewegung an. Weite Bänder zeigen hohe Volatilität. Wenn der Kurs das obere Band berührt, gilt er als überkauft – das untere Band signalisiert überverkaufte Bedingungen.

Bedeutung im Trading

Bollinger Bänder werden für Breakout-Strategien (nach einem Squeeze), Mean-Reversion-Trades (Rückkehr zur Mittellinie) und zur Trendbestätigung genutzt. Ein Breakout über das obere Band bei starkem Volumen kann einen neuen Aufwärtstrend signalisieren. Trader kombinieren Bollinger Bänder meist mit anderen Indikatoren wie RSI oder Volumenanalyse für Signalbestätigung.

Verwandte Begriffe: Gleitender Durchschnitt, Volatilität, RSI, Mean Reversion

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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