Block-Order
Trading Lexikon
Eine Block-Order ist eine sehr große Wertpapiertransaktion – typischerweise mindestens 10.000 Aktien oder ein Nominalwert über 200.000 USD – die von institutionellen Investoren außerhalb der öffentlichen Orderbücher abgewickelt wird, um Marktauswirkungen zu minimieren.
Wie funktionieren Block-Orders?
Block-Orders werden über spezialisierte Broker-Netzwerke, Dark Pools oder direkte Verhandlungen (Upstairs Market) ausgeführt. Da große öffentliche Market-Orders massive Slippage erzeugen würden, nutzen institutionelle Investoren diese diskreten Kanäle, um Positionen im Millionen- oder Milliardenbereich aufzubauen oder abzubauen. Der Preis wird oft als VWAP oder mit einem festen Discount/Premium zum Marktpreis vereinbart.
Bedeutung im Trading
Block-Order-Aktivität kann als Frühindikator für institutionelles Interesse an bestimmten Titeln gelten. Wenn Block-Orders in Dark Pools identifiziert werden – erkennbar durch Volumenspitzen bei minimaler Preisbewegung – kann dies auf bevorstehende größere Kursbewegungen hinweisen. Entsprechende Daten sind über spezialisierte Datenservices verfügbar.
Verwandte Begriffe: Dark Pools, Big Trades, VWAP, Slippage
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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