Dow-Theorie
Trading Lexikon
Die Dow-Theorie ist eines der ältesten und einflussreichsten Konzepte der technischen Analyse und wurde von Charles H. Dow, dem Mitgründer des Wall Street Journals und des Dow Jones Industrial Average, entwickelt. Sie legt fest, wie Markttrends entstehen, sich bestätigen und enden – und bildet bis heute die Grundlage vieler technischer Analyseansätze.
Die sechs Grundsätze der Dow-Theorie
Die Dow-Theorie unterscheidet drei Trendtypen: den primären Trend (Monate bis Jahre), den sekundären Trend (Wochen bis Monate) und den tertiären Trend (Tage). Ein Aufwärtstrend ist definiert durch aufeinanderfolgende höhere Hochs und höhere Tiefs; ein Abwärtstrend durch tiefere Hochs und tiefere Tiefs. Wichtig: Ein Trend gilt erst als bestätigt, wenn er vom Transportindex (früher Eisenbahn-Index) bestätigt wird – heute auf andere Leitindizes übertragen.
Bedeutung im Trading
Die Dow-Theorie ist die Basis des modernen Trendfolge-Tradings und hat die technische Analyse entscheidend geprägt. Sie liefert Tradern ein klares Framework, um Marktphasen (Akkumulation, Trend, Distribution) zu identifizieren. Obwohl über 100 Jahre alt, bleibt sie relevant, da die fundamentalen Marktmechanismen – menschliches Verhalten, Angebot und Nachfrage – sich kaum verändert haben.
Verwandte Begriffe: Dow Jones Industrial Average, Chartanalyse, Accumulation Phase, Divergenz
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
Lerne bei Traivend, wie du Trading-Konzepte in der Praxis anwendest – mit Struktur, Logik und echtem Marktverständnis.