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Exchange-Traded Fund (ETF)

Trading Lexikon

Definition

Ein Exchange-Traded Fund (ETF) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Marktindex, Rohstoff oder Korb von Vermögenswerten passiv abbildet. ETFs kombinieren die breite Diversifikation eines klassischen Investmentfonds mit der Flexibilität und jederzeitigen Handelbarkeit einer Aktie – und das bei sehr niedrigen Kosten.

Wie funktioniert ein ETF?

ETFs werden wie Aktien fortlaufend an der Börse gehandelt. Autorisierte Teilnehmer (Banken und Market Maker) sorgen durch Kreation und Rücknahme von ETF-Anteilen dafür, dass der Kurs nah am Nettoinventarwert (NAV) des zugrunde liegenden Portfolios bleibt. Physische ETFs halten die Wertpapiere direkt, synthetische nutzen Swap-Vereinbarungen zur Indexnachbildung.

Bedeutung im Trading

ETFs eignen sich sowohl für langfristige Investoren als auch für aktive Trader. Sektor-ETFs wie XLF (Finanzsektor) oder XLE (Energie) ermöglichen gezielte Branchen-Trades. Leveraged ETFs bilden den Index mit 2x oder 3x Hebel ab – sie sind für kurzfristige Spekulation gedacht, leiden aber durch den täglichen Rebalancing-Effekt langfristig unter Decay. Für Beginner bieten breit diversifizierte ETFs einen optimalen Einstieg.

Verwandte Begriffe: Futures, Asset Allocation, ESG-Kriterien

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