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Exekutions-geschwindigkeit

Trading Lexikon

Definition

Exekutionsgeschwindigkeit bezeichnet die Zeit zwischen der Erteilung einer Order und deren tatsächlicher Ausführung am Markt. Im Hochfrequenzhandel (HFT) werden Millisekunden und sogar Mikrosekunden zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Für Retail-Trader ist sie besonders bei volatilen Märkten und News-Ereignissen eine kritische Größe.

Wie funktioniert Exekutionsgeschwindigkeit?

Die Geschwindigkeit hängt von der technischen Infrastruktur des Brokers, der Netzwerkverbindung (Latenz) und dem gewählten Ordertyp ab. Market Orders werden sofort zum besten verfügbaren Preis ausgeführt – bei hoher Volatilität kann es zu Slippage kommen. Limit Orders garantieren den Preis, nicht die Ausführung. Co-location (Server neben der Börse) und Direct Market Access (DMA) minimieren die Ausführungszeit für professionelle Trader.

Bedeutung im Trading

Für Scalper und Intraday-Trader ist eine schnelle Ausführung essenziell, um geplante Ein- und Ausstiege zu realisieren. Langsame Broker führen zu höherer Slippage, schlechterer Ausführungsqualität und letztlich niedrigerer Profitabilität. Bei News-Trades kann eine Verzögerung von nur wenigen Sekunden den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust bedeuten.

Verwandte Begriffe: Algorithmische Orderausführung, Bid-Ask-Spread, Dark Pools

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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