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Sector Rotation (Sektorrotation)

Trading Lexikon

Definition

Sector Rotation (Sektorrotation) bezeichnet den zyklischen Kapitalfluss zwischen verschiedenen Branchen des Aktienmarkts in Abhängigkeit vom aktuellen Konjunkturzyklus. Investoren und Fondsmanager verlagern ihr Kapital systematisch in Sektoren, die in der jeweiligen Wirtschaftsphase tendenziell outperformen, und reduzieren Positionen in schwächeren Sektoren.

Wie funktioniert Sektorrotation?

Während wirtschaftlicher Erholung fließt Kapital typischerweise in zyklische Sektoren wie Technologie, Industrie und Konsumgüter. In Abschwungphasen rotieren Investoren in defensive Sektoren wie Versorger, Gesundheit und Basiskonsumgüter. Trader nutzen den Relative Rotation Graph (RRG) und andere Indikatoren, um Sektorstärken und -schwächen in Echtzeit zu verfolgen.

Bedeutung im Trading

Das Verständnis von Sektorrotation erlaubt es Tradern, Marktführerschaft frühzeitig zu erkennen und ihr Portfolio optimal auszurichten. Die Intermarket-Analyse und der Zusammenhang zwischen Anleiherenditen, Rohstoffpreisen und Aktiensektoren sind dabei zentrale Werkzeuge. Sektorrotation ist besonders relevant für mittelfristige Swing Trader und institutionelle Investoren.

Verwandte Begriffe: Intermarket-Analyse, Relative Rotation Graph, Swing Trading, Kapitalfluss

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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