Spread (Spread)
Trading Lexikon
Der Spread bezeichnet im Trading die Differenz zwischen dem Kaufpreis (Ask) und dem Verkaufspreis (Bid) eines Wertpapiers. Er ist die primäre Einnahmequelle von Market Makern und stellt für Trader eine implizite Transaktionsgebühr dar, die bei jedem Trade anfällt. Ein enger Spread signalisiert hohe Liquidität, ein weiter Spread hingegen geringe Liquidität oder erhöhtes Risiko.
Wie funktioniert der Spread?
Kauft ein Trader eine Aktie oder ein Futures-Kontrakt, zahlt er den Ask-Preis. Verkauft er sofort wieder, erhält er nur den Bid-Preis – die Differenz ist der Spread und stellt einen sofortigen Verlust dar. Bei einem EUR/USD-Spread von 0,5 Pips und einem Lot von 100.000 bedeutet dies 5 Euro Transaktionskosten pro Trade. Spreads weiten sich in volatilen Marktphasen oder bei geringem Handelsvolumen.
Bedeutung im Trading
Der Spread ist besonders für Scalper und häufig handelnde Trader eine kritische Kostengröße. Hochfrequenzhändler streben nach engen Spreads und nutzen Direct Market Access (DMA). Swing Trader sind weniger sensitiv, da der Spread im Verhältnis zur angestrebten Gewinngröße klein ist. Immer gilt: Spread in die Kosten-Nutzen-Rechnung einbeziehen.
Verwandte Begriffe: Bid-Ask-Spread, Scalping, Market Maker, Marktliquidität
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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