Stop Hunting
Trading Lexikon
Stop Hunting ist eine Marktmanipulationstechnik, bei der große institutionelle Marktteilnehmer (Big Player) gezielt Kursbewegungen erzeugen, um die Stop-Loss-Orders von Retail-Tradern auszulösen. Die ausgelösten Stop-Orders generieren Liquidität, die die Institutionellen nutzen, um ihre eigenen großen Positionen zu günstigen Preisen aufzubauen.
Wie funktioniert Stop Hunting?
Big Player kennen die typischen Stop-Platzierungen der Masse (unter offensichtlichen Unterstützungen, über klaren Widerständen). Sie drücken den Kurs gezielt in diese Zonen, lösen die Stops aus und sammeln die entstehende Liquidität für ihren Positionsaufbau ein. Danach dreht der Markt abrupt in die ursprüngliche Richtung – Retail Trader sind 'gestoppt' und verpassen die eigentliche Bewegung.
Bedeutung im Trading
Stop Hunting ist ein wesentlicher Bestandteil des Smart Money Concepts. Wer Stop Hunting versteht, setzt seinen Stop-Loss nicht an den offensichtlichen Levels der breiten Masse, sondern etwas darüber oder darunter. Das kontinuierliche Studium von Marktbewegungen und Chartverläufen schult das Erkennen typischer Stop-Hunting-Muster.
Verwandte Begriffe: Smart Money Concept, Stop-Loss Order, Liquidity Pool, Big Player
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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