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Stop-Loss Order

Trading Lexikon

Definition

Eine Stop-Loss Order ist eine vorab definierte Verkaufs- oder Kauforder, die automatisch ausgeführt wird, sobald der Kurs eines Wertpapiers ein festgelegtes Niveau erreicht. Sie dient primär dem Schutz vor übermäßigen Verlusten und ist ein unverzichtbares Risikomanagement-Werkzeug für jeden ernsthaften Trader. Ohne Stop-Loss riskiert man den vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

Wie funktioniert eine Stop-Loss Order?

Der Trader definiert beim Eröffnen einer Position einen Preis, bei dem die Position automatisch geschlossen wird, falls der Markt gegen ihn läuft. Wichtig: Stop-Loss Orders werden niemals von der Position wegbewegt, sondern ausschließlich in Gewinnrichtung nachgezogen (Trailing Stop). Bei schnellen Marktbewegungen kann Slippage auftreten – der tatsächliche Ausstiegspreis kann vom gesetzten Level abweichen.

Bedeutung im Trading

Ein korrekt gesetzter Stop-Loss schützt das Handelskonto und ermöglicht klares Trade-Management. Er sollte strategisch und nicht an offensichtlichen Levels platziert werden, um Stop Hunting zu vermeiden. Die Stop-Loss-Platzierung bestimmt direkt das Risiko-Ertrags-Verhältnis jedes Trades und ist Basis für korrektes Position Sizing.

Verwandte Begriffe: Trailing Stop, Risiko-Ertrags-Verhältnis, Slippage, Stop Hunting

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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