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Swing Low

Trading Lexikon

Definition

Ein Swing Low ist ein markanter Tiefpunkt im Kursverlauf, an dem der Preis nach unten gedreht hat und von dem aus eine Aufwärtsbewegung eingeleitet wurde. Swing Lows entstehen dort, wo Kaufdruck den Verkaufsdruck überwiegt – typischerweise in Nachfragezonen oder bei Gewinnmitnahmen von Short-Positionierten. Sie sind essenzielle Referenzpunkte in der technischen Analyse.

Wie erkennt man ein Swing Low?

Ein Swing Low ist ein optisch hervorstechender Tiefpunkt, der tiefer liegt als die Kerzen links und rechts davon. In einem Aufwärtstrend sollten neue Swing Lows über den vorherigen liegen (Higher Lows). Unterschreitet ein neues Tief das vorherige Swing Low, signalisiert dies eine potenzielle Trendumkehr oder Schwäche im übergeordneten Trend. Höhere Zeitrahmen verleihen Swing Lows mehr Gewicht.

Bedeutung im Trading

Swing Lows dienen als natürliche Stop-Loss-Referenzpunkte und Einstiegsniveaus für Long-Trades nach Korrekturen. Unter einem Swing Low liegen Stop-Loss-Orders von Long-Tradern, die als Liquidität für institutionelle Shortpositionen oder Trendfortsetzungen genutzt werden. Sie bilden zusammen mit Swing Highs die Grundlage der Marktstrukturanalyse.

Verwandte Begriffe: Swing High, Higher Low, Support Level, Trendumkehr

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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