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Dominik Geigl

Dominik Geigl

Trader, Mentor

Dominik Geigl ist Trader und Mentor bei Traivend. Er handelt nach SMC- und ICT-Konzepten mit Fokus auf Liquidität, Fair Value Gaps und Orderblocks sowie konsequentem Risikomanagement.

Über Dominik

Dominik Geigl kam zu Traivend, als er bereits handeln konnte — anders als die meisten im Team hatte er seinen Ansatz vorher eigenständig entwickelt. Genau das macht seine Rolle aus: Er deckt eine zweite Perspektive ab, für alle, denen der reine Orderflow zu komplex ist oder schlicht nicht liegt.

Sein Handwerkszeug kommt aus der SMC- und ICT-Welt: Fair Value Gaps und inverse Fair Value Gaps, Orderblocks, Breaker Blocks, Liquiditätsabgriffe und Strukturpunkte, eingeordnet über Akkumulation, Manipulation und Distribution. Er arbeitet dabei mit einem reinen Kerzenchart in TradingView und braucht weder Bookmap noch ATAS. Wichtig ist ihm die Einordnung: Ein Orderblock oder ein Fair Value Gap ist für ihn nie ein Signal für sich, sondern nur so stark, wie die Price Action ringsherum es hergibt. Entscheidend ist die Frage, welche Absicht ein großer Marktteilnehmer verfolgt hat und ob ein Preisbereich anschließend tatsächlich verteidigt wurde.

Seine größte Stärke sieht er im Risikomanagement, und er stellt es fachlich mindestens gleichrangig neben die Marktanalyse. Pauschale Regeln lehnt er ab — er arbeitet mit individuellen Risikotabellen, die er an die jeweilige Situation anpasst, und hält Trader dazu an, ihre eigene Größenordnung zu finden statt eine fremde zu kopieren. Zu seiner Praxis gehört, bewusst Pausen zu nehmen, auch längere.

Beim Thema Psychologie wird er deutlich: „100 Prozent Trading-Psychologie und 100 Prozent Marktverständnis — das eine funktioniert ohne das andere nicht." Er unterscheidet konsequent zwischen Motivation und Disziplin und weist darauf hin, dass auch Menschen, die in ihrem Beruf hochdiszipliniert sind, diese Disziplin im Trading verlieren können. Seine Formulierung dafür: bewusste Entscheidungen statt Emotionen.

In der Ausbildungswelt betreut Dominik den wöchentlichen Recap mit Spielfeldanalyse, hält FAQ-Webinare zu seinen Schwerpunkten und lädt regelmäßig Tutorials hoch. Als Trader und nicht als Coach zu sprechen ist ihm dabei wichtig — er teilt seinen eigenen Ansatz, statt aus einem Lehrbuch zu zitieren.

Fragen an Dominik

Welche Reaktion erwartet Dominik Geigl an einem Orderblock?

Handelt der Markt in einen Orderblock hinein bis zum 50-Prozent-Level, erwartet Dominik Geigl in den meisten Fällen eine Mindestreaktion bis zur Oberkante, bevor die Zone bricht. Bleibt diese Reaktion aus, etwa bei News oder in einem Open Drive, wird der Orderblock für Dominik Geigl zum Breaker Block.

Warum arbeitet Dominik Geigl mit einem konstanten Risiko pro Trade?

Dominik Geigl setzt den Stop-Loss zuerst dorthin, wo der Markt ihn verlangt, und leitet die Positionsgröße daraus ab, damit der riskierte Betrag pro Trade gleich bleibt. Erst dadurch werden Trefferquote und Chance-Risiko-Verhältnis vergleichbar; bei wechselnden Größen ist eine Auswertung für Dominik Geigl nicht aussagekräftig.

Was sagt Dominik Geigl zum Chance-Risiko-Verhältnis?

Das Chance-Risiko-Verhältnis ist für Dominik Geigl immer das Ergebnis eines Setups, nie das Setup selbst. Wo Stop-Loss und Take-Profit hingehören, entscheidet der Markt und kein gewünschter Zielwert. Trefferquote und Chance-Risiko-Verhältnis nennt Dominik Geigl die Stellschrauben der Profitabilität, auswertbar nur bei gleichbleibendem Risiko.

Wie unterscheidet sich Dominik Geigls Herangehensweise von der von Alex Waldbauer?

Dominik Geigl gewichtet den übergeordneten Kontext stärker und hält Positionen länger, während Alex Waldbauer die Einstiege in Sekunden- und Tick-Charts sucht. Die Struktur lesen beide gleich. In der sonntäglichen Spielfeldanalyse übernimmt Dominik Geigl fast immer die Top-Down-Analyse vom Daily- bis zum 15-Minuten-Chart; das kleinere Big Picture steuert meist Kaan Aslan bei.

Profitabilität entsteht durch kontrollierte Verluste, nicht durch perfekte Entries.

— Dominik Geigl, Trader, Mentor

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