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Kapitalallokation

Trading Lexikon

Definition

Kapitalallokation bezeichnet die strategische Verteilung von Investitionen auf verschiedene Anlageklassen, Sektoren, Märkte oder Einzelpositionen, um das Risiko zu optimieren und die Rendite zu maximieren. Im Trading-Kontext bestimmt Kapitalallokation, wie viel Kapital auf welche Märkte oder Strategien entfällt – und ist damit eine der kritischsten Entscheidungen eines jeden Traders.

Wie funktioniert Kapitalallokation im Trading?

Effektive Kapitalallokation berücksichtigt: Diversifikation über unkorrelierte Märkte, Positionsgröße je Trade (z. B. maximal 1–2 % des Gesamtkapitals), Ausgewogenheit zwischen Hochrisiko- und Niedrigrisiko-Setups sowie Anpassung der Allokation an Marktphasen (mehr Risiko in Trendmärkten, weniger in Seitwärtsphasen). Das Kelly-Kriterium bietet einen mathematischen Ansatz zur optimalen Positionsgrößenberechnung.

Bedeutung im Trading

Schlechte Kapitalallokation – zu großes Risiko pro Trade, Überkonzentration in einem Markt – ist eine der häufigsten Ursachen für das Scheitern von Tradern trotz positiver Strategie. Professionelle Trader definieren ihre Kapitalallokation vor dem Trading im Rahmen eines klaren Handelsplans und weichen davon nicht ab.

Verwandte Begriffe: Position Sizing, Kelly-Kriterium, Risikomanagement, Drawdown

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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