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Korrelationstrading

Trading Lexikon

Definition

Korrelationstrading ist eine Handelsstrategie, die Preisbewegungen zwischen historisch korrelierten Märkten ausnutzt. Entfernt sich ein Markt temporär vom historischen Korrelationsmuster, wird auf eine Rückkehr zur statistischen Normalbeziehung spekuliert. Die bekannteste Ausprägung ist das Pairs Trading.

Wie funktioniert Korrelationstrading?

Beispiel: NAS100 und S&P 500 haben historisch eine Korrelation von 0,95. Weichen sie stark voneinander ab – NAS100 fällt, S&P 500 steigt – geht ein Korrelationstrader Long auf NAS100 und Short auf S&P 500, in Erwartung, dass sich die Divergenz schließt. Das Konzept funktioniert am besten mit statistisch gut begründeten, langfristig stabilen Korrelationsbeziehungen. Kontinuierliches Monitoring der Korrelation ist Pflicht – eine dauerhafte Veränderung der Korrelationsstruktur (Regime Change) macht das Setup ungültig.

Bedeutung im Trading

Korrelationstrading hat einen entscheidenden Vorteil: Es ist oft markt-neutral (Long/Short) und reduziert damit das direkte Marktrichtungsrisiko. Voraussetzungen: Statistisches Verständnis, Echtzeit-Korrelationsmonitoring und klares Risikomanagement für den Fall, dass die Divergenz sich nicht schließt.

Verwandte Begriffe: Korrelation, Intermarket-Analyse, Hedge, Divergenzsetup

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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