Liquidity Pool (Liquiditätspool)
Trading Lexikon
Ein Liquidity Pool (Liquiditätspool) ist eine Ansammlung von Kapital oder Limit-Orders, die an bestimmten Preisniveaus konzentriert sind und dem Markt Liquidität bereitstellen. Im klassischen Trading bezeichnet der Begriff Zonen, in denen viele Stop-Loss-Orders oder Limit-Orders institutioneller Marktteilnehmer liegen.
Wie funktioniert ein Liquidity Pool?
Preisniveaus unterhalb von Swing-Tiefs oder oberhalb von Swing-Hochs werden oft als Liquidity Pools bezeichnet, da dort viele Stop-Loss-Orders konzentriert sind. Große Marktteilnehmer (Institutionen, Market Maker) benötigen Liquidität, um ihre Positionen aufzubauen oder abzubauen – sie steuern den Preis gezielt in diese Bereiche, um dort Orders ausführen zu lassen. Dieser Prozess wird auch als Stop Hunting bezeichnet.
Bedeutung im Trading
Das Verständnis von Liquidity Pools ist zentral für die Order-Flow-Analyse. Trader erkennen, wo Liquidität konzentriert ist, und nutzen diese Information, um bessere Einstiegspunkte zu finden und Stop-Hunting-Bewegungen zu antizipieren, anstatt deren Opfer zu werden.
Verwandte Begriffe: Marktliquidität, Stop Hunting, Order Flow, Market Maker
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
Lerne bei Traivend, wie du Trading-Konzepte in der Praxis anwendest – mit Struktur, Logik und echtem Marktverständnis.