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Market Maker (Marktmacher)

Trading Lexikon

Definition

Ein Market Maker (Marktmacher) ist eine Institution oder spezialisierte Firma, die kontinuierlich Kauf- und Verkaufsaufträge für bestimmte Finanzinstrumente stellt und damit Liquidität für andere Marktteilnehmer bereitstellt. Banken, Fonds und spezialisierte Firmen übernehmen diese Funktion auf allen Finanzmärkten weltweit – von Aktien über Futures bis hin zu Devisen.

Wie verdient ein Market Maker?

Market Maker verdienen durch den Spread – die Differenz zwischen dem Kaufpreis (Ask) und dem Verkaufspreis (Bid). Kauft ein Trader zu 101 Dollar und verkauft ein anderer zu 100 Dollar, streicht der Market Maker die Differenz ein. Bei tausenden oder hunderttausenden Transaktionen täglich summieren sich diese Beträge zu erheblichen Gewinnen. Durch vertragliche Vereinbarungen mit Handelsplätzen sind Market Maker verpflichtet, zu bestimmten Zeiten bestimmte Mengen an Liquidität bereitzustellen – egal ob es 2 Uhr nachts oder mitten im Handelsgeschehen ist.

Bedeutung im Trading

Für Trader sind Market Maker unverzichtbar: Sie ermöglichen jederzeit handelbare Märkte, enge Spreads und faire Preisfindung. Das Verständnis der Market-Maker-Logik hilft, Preisbewegungen besser einzuschätzen – denn Market Maker müssen ihre Positionen kontinuierlich hedgen, was ihrerseits Orderfluss erzeugt.

Verwandte Begriffe: Marktliquidität, Bid-Ask-Spread, Order Flow, Liquidity Provider

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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