Margin Trading (Handel auf Margin)
Trading Lexikon
Margin Trading (Handel auf Margin) bedeutet, Positionen mit geliehenem Kapital zu eröffnen, das der Broker gegen eine Sicherheitsleistung (Margin) bereitstellt. Dadurch können Trader größere Positionen kontrollieren als ihr eigenes Kapital eigentlich erlauben würde – der sogenannte Hebel (Leverage) wird aktiviert.
Wie funktioniert Margin Trading?
Beim Margin Trading hinterlegt der Trader nur einen Bruchteil des Positionswerts als Sicherheit (Initial Margin). Bewegt sich der Markt gegen die Position, sinkt das freie Kapital. Fällt es unter die Maintenance Margin, erfolgt ein Margin Call: Der Trader muss entweder Kapital nachschießen oder die Position wird automatisch geschlossen. Im Futures-Markt ist Margin-Hinterlegung standardmäßig erforderlich; bei CFDs und Forex ermöglichen Broker teils sehr hohe Hebel.
Bedeutung im Trading
Margin Trading vervielfacht sowohl Gewinne als auch Verluste. Professionelle Trader nutzen Margin bewusst und begrenzen das Risiko pro Trade konsequent – typischerweise 1-2% des Gesamtkapitals. Unkontrollierter Hebeleinsatz ist eine der häufigsten Ursachen für Totalverluste bei Privattradern.
Verwandte Begriffe: Futures-Margin, Initial Margin, Risikomanagement, Drawdown
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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