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Monte-Carlo-Simulation

Trading Lexikon

Definition

Die Monte-Carlo-Simulation ist eine statistische Methode, die durch wiederholte Zufallsstichproben eine Vielzahl möglicher Szenarien berechnet und deren Wahrscheinlichkeiten schätzt. Im Trading und Risikomanagement wird sie eingesetzt, um die Robustheit von Handelsstrategien zu testen und das Verlustrisiko realistisch zu quantifizieren.

Wie funktioniert die Monte-Carlo-Simulation?

Statt einen einzigen festen Pfad vorherzusagen, simuliert die Methode tausende oder zehntausende mögliche zukünftige Szenarien, basierend auf historischen Verteilungen von Renditen, Volatilität und Korrelationen. Das Ergebnis ist eine Wahrscheinlichkeitsverteilung möglicher Outcomes – beispielsweise: Wie wahrscheinlich ist ein Drawdown von 30% innerhalb eines Jahres? Oder: Was ist der schlechteste zu erwartende Verlust (Value at Risk) bei 95% Konfidenz?

Bedeutung im Trading

Monte-Carlo-Simulationen helfen Tradern und Fondsmanagern, die Robustheit ihrer Strategien unter verschiedenen Marktbedingungen zu prüfen. Eine Strategie kann im Backtesting exzellent aussehen, aber bei Monte-Carlo-Tests erhebliche Schwachstellen zeigen. Sie ist ein unverzichtbares Werkzeug für professionelles Risikomanagement und Position Sizing.

Verwandte Begriffe: Backtesting, Risikomanagement, Drawdown, Position Sizing

Begriffe verstehen ist der erste Schritt

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