Option Strike Price (Optionsausübungspreis)
Trading Lexikon
Der Option Strike Price (Optionsausübungspreis) ist der vertraglich festgelegte Preis, zu dem der Käufer einer Option das Recht – aber nicht die Pflicht – hat, den Basiswert zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Er wird bei Abschluss des Optionskontrakts festgelegt und gilt für die gesamte Laufzeit.
Wie beeinflusst der Strike Price den Optionswert?
Options werden nach ihrer Lage relativ zum aktuellen Marktpreis klassifiziert: In-the-Money (ITM) = Strike ist bereits vorteilhaft (Call: Strike unter Marktpreis; Put: Strike über Marktpreis). At-the-Money (ATM) = Strike entspricht etwa dem Marktpreis – höchste Zeitwertkomponente. Out-of-the-Money (OTM) = Strike ist ungünstig, Optionsprämie ist günstig, aber Ausübungswahrscheinlichkeit gering. Je weiter der Strike vom aktuellen Kurs entfernt ist, desto günstiger die Prämie, aber desto geringer die Wahrscheinlichkeit der Ausübung.
Bedeutung im Trading
Strike Prices sind zentral für jede Optionsstrategie. Institutionelle Trader setzen gezielt Strikes bei wichtigen technischen Niveaus, was zu erhöhter Marktaktivität rund um diese Preiszonen führt (Options Pinning). Das Verständnis von Strike Prices ist essenziell für Hedging, Absicherung und spekulative Optionsstrategien.
Verwandte Begriffe: Options Greeks, Expiration Date, Put Option, Delta
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
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