Options Greeks (Optionsgriechen)
Trading Lexikon
Options Greeks (Optionsgriechen) sind Kennzahlen, die messen, wie sensitiv ein Optionspreis auf verschiedene Einflussfaktoren reagiert. Jeder Greek beschreibt eine andere Dimension des Risikos und ist unverzichtbar für professionelles Optionshandel und Risikomanagement.
Die wichtigsten Options Greeks
Delta misst, wie stark sich der Optionspreis bei einer Kursänderung des Basiswerts um 1 Dollar verändert. Ein Delta von 0,5 bedeutet: steigt die Aktie um 1 Dollar, steigt die Call-Option um 50 Cent. Gamma beschreibt, wie schnell sich das Delta selbst verändert – besonders relevant bei starken Kursbewegungen nahe dem Strike. Theta ist der tägliche Zeitwertverlust einer Option: Jeder Tag, der vergeht, reduziert den Optionswert durch Theta-Decay. Vega misst die Sensitivität des Optionspreises gegenüber Volatilitätsveränderungen – steigende Volatilität erhöht Optionspreise. Rho misst den Einfluss von Zinsänderungen auf den Optionspreis.
Bedeutung im Trading
Das Verständnis der Greeks ermöglicht Tradern, Optionsstrategien präzise zu konstruieren und Risiken gezielt zu steuern. Delta-Hedging ist die häufigste professionelle Technik, um Richtungsrisiken zu neutralisieren. Greeks helfen dabei, zu verstehen, wann eine Option fair bewertet ist und wie sie auf Marktbewegungen reagiert.
Verwandte Begriffe: Delta, Strike Price, Delta-Hedging, Volatilität
Begriffe verstehen ist der erste Schritt
Lerne bei Traivend, wie du Trading-Konzepte in der Praxis anwendest – mit Struktur, Logik und echtem Marktverständnis.